Migration in den Westen oder Auswanderung aus dem Westen?

Freitagspredigt in der Al-Muhajirin-Moschee – 19.06.2026

Alles Lob gebührt Allah, dem Erhalter aller Welten. Wir lobpreisen Ihn, suchen Seine Hilfe und Seine Vergebung. Friede und Segen seien auf unserem Propheten Muhammad ﷺ, der als Barmherzigkeit für die gesamte Schöpfung gesandt wurde, auf seiner Familie, seinen Gefährten und allen, die seinem Weg bis zum Jüngsten Tag folgen.

Liebe Geschwister im Islam,

Dieser Freitag ist der erste Freitag des neuen Hijri-Jahres. Möge Allah (t) es zu einem Jahr des Erfolgs, der Erleichterung und der Freude für die islamische Umma und die gesamte Menschheit machen.

Im Zusammenhang mit der Hijrah und den Lehren, die Muslime im Westen aus ihr ziehen können, möchte ich eine zentralen Frage behandeln – eine Frage, die für das Leben vieler europäischer Muslime von großer Bedeutung ist und die immer wieder gestellt wird: Sollen wir im Westen bleiben und uns dort niederlassen, oder sollen wir den Westen verlassen und auswandern, um unseren Glauben und unsere Identität zu bewahren – insbesondere angesichts der tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen und der wachsenden Herausforderungen für Religion und Religiosität?

Wenn wir diese komplexe Frage beantworten wollen, brauchen wir eine ausgewogene und differenzierte Betrachtung des Themas Auswanderung und Niederlassung. In dieser Frage begegnen uns zwei Extreme und ein Mittelweg. Das eine Extrem lehnt den Aufenthalt im Westen grundsätzlich ab, betrachtet ihn als durchweg schädlich und fordert Muslime dazu auf, den Westen zu verlassen. Das andere Extrem fordert den dauerhaften Verbleib im Westen und verwirft jede Überlegung zur Auswanderung mit dem Bild der „verbrannten Schiffe“ – als gäbe es keinen Weg zurück und keine andere Alternative.

Beide Positionen sind nicht ausgewogen und hilfreich. Eine geeignete Position sollte das Prinzip der Auswanderung nicht grundsätzlich auszuschließen, wenn sie zur Bewahrung des Glaubens notwendig wird. Zeitgleich sollte sie aber die Bedeutung von Integration, verantwortungsvollem Handeln und einer konstruktiven Beteiligung an der Überwindung gesellschaftlicher Herausforderungen betonen. Dies sollte auf rechtmäßige, friedliche und zivilisierte Weise geschehen. Die Grundzüge eines solchen ausgewogenen Ansatzes lassen sich in vier Punkten zusammenfassen:

1. Der Glaube, der Iman ist das zentrale Kriterium bei der Entscheidung zur Auswanderung

Die Möglichkeit der Auswanderung darf aus dem Denken des heutigen Muslims nicht ausgeschlossen werden. Unsere Zeit ist von Unsicherheit geprägt, und die Herausforderungen für Glauben und Religiosität nehmen in bisher unbekanntem Ausmaß zu. Zweifel und Versuchungen erreichen die unsere Herzen und Gedanken und die unserer Kinder auf vielfältige und komplexe Weise, während die Mittel zu ihrem Schutz oft begrenzt sind.

Der Qur`an macht deutlich, dass ein Muslim seine Heimat verlassen sollte, wenn er dort seinen Glauben nicht frei ausüben kann. Es gilt als Unrecht gegenüber sich selbst, an einem Ort zu verbleiben, an dem die religiösen Pflichten nicht erfüllt oder die islamischen Riten nicht offen praktiziert werden können.

Allah (t) sagt in der 4.Sure Al Nisa (Die Frauen) im 97.Vers: „Wahrlich, diejenigen, deren Seelen die Engel abberufen, während sie sich selbst Unrecht zufügen, zu ihnen werden sie sagen: „In welcher Lage befandet ihr euch?“ Sie werden antworten: „Wir waren auf der Erde unterdrückt.“ Da werden sie sagen: „War Allahs Erde nicht weit genug, sodass ihr hättet auswandern können?“ Für sie ist die Hölle bestimmt – welch schlimmer Ausgang!“

Wenn also die Gefahr für den Glauben unserer Kinder unmittelbar wird, sie von allen Seiten umgibt und wir keine wirksame Möglichkeit mehr sehen, sie davor zu schützen, und die Auswanderung der einzige Weg zur Bewahrung unseres Glaubens ist, dann wird sie zu einer religiösen Pflicht.

2. Wann wird die Gefahr so groß, dass Auswanderung erforderlich wird?

Das entscheidende Kriterium ist die Möglichkeit, die grundlegenden religiösen Pflichten zu erfüllen und schwere Sünden zu vermeiden. Insbesondere das Gebet und das Freitagsgebet spielen hierbei eine zentrale Rolle. Von Abdullah ibn Amr (ra) wird überliefert, dass ein rauer Beduine den Propheten ﷺ fragte: „O Gesandter Allahs, wohin soll die Hijrah, die Auswanderung führen? Soll sie zu dir führen wo immer auch du bist, oder in ein bestimmtes Land, oder zu einem bestimmten Volk und hört sie auf, wenn du stirbst?“ Abdullah ibn Amr (ra) berichtet: Da schwieg der Gesandte Allahs ﷺ eine Weile, dann sagte er: „Wo ist derjenige, der nach der Hijrah gefragt hat?“ Er sagte: „Hier bin ich, o Gesandter Allahs.“ Da antwortete der Prophet ﷺ: „Wenn du das Gebet verrichtest und die Zakat entrichtest, dann bist du ein Muhajir, selbst wenn du in Hadramaut stirbst.“ Er sagte: „Das bedeutet ein Gebiet in der Region Al-Yamama.

In einer anderen authentischen Überlieferung von Imam Ahmad (ra) heißt es: „Die Hijrah besteht darin, die Schändlichkeiten zu unterlassen – die offenen wie die verborgenen –, das Gebet zu verrichten und die Zakat zu entrichten.“ Daraus wird deutlich, dass die wahre Hijrah nicht allein im Wechsel des Wohnortes oder des Landes besteht, sondern vor allem in der Bewahrung des Glaubens und in der vollständigen Hingabe an Allah (t).

3. Die Verantwortung der Muslime in Europa zur Dawah

Einige junge Muslime, die in Europa geboren und aufgewachsen sind und über islamisches Wissen verfügen, sagten einmal: „Die religiösen Freiheiten in Europa nehmen rapide ab. Es ist kein günstiges Umfeld mehr für Muslime. Deshalb denken wir darüber nach, nach Medina auszuwandern, im Haram zu beten und unseren Glauben in der Nähe des Gesandten Allahs ﷺzu leben und auf seine Fürsprache zu hoffen.“

Darauf ist zu antworten: Wo bleibt dann die Verpflichtung die Botschaft Allahs (t) den Menschen zu vermitteln und die Verantwortung zur Dawah? Wo bleibt das Vorbild des Propheten ﷺ? Wer trägt die Verantwortung dafür, den kommenden Generationen den Glauben zu vermitteln und sie darin zu stärken? Wenn die Aufgabe eines Muslims allein darin bestünde, in Mekka oder Medina zu leben und dort zu sterben, weshalb verließen dann die Gefährten diese gesegneten Orte, um den Islam in andere Regionen zu tragen?

Warum befindet sich das Grab von Abu Ayyub al-Ansari (t) in Eyup in Istanbul? Warum finden wir Gräber von Gefährten in Ägypten, Libyen, der Levante und Tunesien und anderen Ländern? Sie hätten in Mekka oder Medina bleiben können, entschieden sich jedoch dafür, die Botschaft weiterzutragen und den Menschen zu dienen. Deshalb sollte die Frage zur Entscheidung über Auswanderung oder den Verbleib in einem bestimmten Land vor allem von der Beantwortung der folgenden Fragen gekennzeichnet sein: Wo können wir Allah am besten dienen? Wo ist unser Nutzen für die Menschen am größten? Wo können wir unsere Verantwortung for den Glauben und die Gemeinschaft am besten erfüllen?

4. Der Verbleib im Westen erfordert konkrete Maßnahmen zum Schutz von Glauben und Identität

Wer sich für ein Leben im Westen entscheidet, darf sich nicht allein auf seine guten Absichten verlassen. Die Bewahrung von Glauben und Identität verlangt bewusstes Handeln – sowohl auf individueller als auch auf gemeinschaftlicher Ebene. Es bedarf islamischer Institutionen, die den Glauben stärken und religiöse Bildung vermitteln. Die Ursachen von Glaubenskrisen und Versuchungen müssen erkannt und verstanden werden, um wirksame Antworten darauf zu entwickeln. Familien sollten von den Erfahrungen jener lernen, denen es gelungen ist, ihren Kindern eine starke religiöse Bindung zu vermitteln.

Darüber hinaus müssen Umgebungen geschaffen werden, die Glauben und Religiosität fördern. Genau dies tat der Prophet ﷺ nach seiner Auswanderung nach Medina: Er errichtete als erstes eine Moschee, stiftete Geschwisterlichkeit zwischen den Auswanderern und den Helfern, organisierte wirtschaftliche Strukturen und legte die Grundlagen einer geordneten Gemeinschaft. Ähnlich verhielten sich die Muslime in Abessinien. Obwohl sie in einem nichtmuslimischen Land unter einer nichtislamischen Herrschaft lebten, blieb die Standhaftigkeit im Glauben die Regel und der Abfall vom Glauben die Ausnahme. So sind in 13 Jahren nur drei Personen vom Islam abgefallen. Die heutige Situation im Westen stellt Muslime vor andere und zum Teil sehr große Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, bewusst an der Weitergabe des Glaubens an kommende Generationen zu arbeiten.

O Allah, bewahre unseren Glauben und den Glauben unserer Kinder, lass unsere Auswanderung und unseren Verbleib immer nur um Deinetwillen sein, schenke uns rechtschaffene Nachkommen und Freunde und bewahre uns vor schlechter Gesellschaft.

O Allah, stärke unsere Jugend, leite sie recht und erfülle ihre Herzen mit Liebe zu Dir und Deinem Gesandten ﷺ, lindere die Not der Menschen in Gaza, in Palästina, im Sudan und überall auf der Welt wo Unrecht geschieht. Amin

خَطْبَةُ جُمعَةٍ بعْنوان
هجرة إلى الغرب أم هجرة مِنْهُ؟

الأستاذ الدكتور/ خالد محمد حنفي

الحمد لله رب العالمين والصلاة والسلام على المبعوث رحمة للعالمين وبعد،

فهذه الجمعة هي الأولى في عام هجري جديد جعله الله عام الفتح والنصر والتأييد والفرج والفرح على أمة الإسلام وعلى الإنسانية جمعاء، وفي سياق الحدث عن الهجرة والتأمل في دروسها للمسلمين في الغرب، أوّد التوقف عند سؤال مركزي مهم في حياة المسلم الأوروبي ولا يكاد يتوقف أحد عن السؤال عنه، ولا ينفك المسلمون في الغرب عن التفكير فيه وهو: نهاجر إلى الغرب ونستوطنه أم نهاجر منه ونفارقه؟ حفاظا على الدين والهوية بعد المتغيرات الكبرى على الساحة الأوروبية، وبعد تجدد صور الخطر على الدين والتدين بشكل عام، وفي الغرب بشكل خاص؟

وقد انتقال التهمم بالجواب على هذا السؤال من الجيل الأول والمهاجرين الجدد إلى الجيل الثاني وما بعده؛ رغم ظننا أن إشكالية التوطين وسؤال الهجرة هو في مجتمع الجيل الأول دون غيره والواقع أن ظاهرة الهجرة العكسية آخذة في النمو والازدياد بحسب حجم الضغط على الدين والهوية في الأقطار الأوروبية المختلفة.

ولطالما أكدتُ كثيراً على ضرورة وأهمية التوطين للمسلمين في الغرب ونفي فكرة التأرجح أو التأقيت؛ لأنها تخالف منهج الأنبياء في توطين الدعوة في أوطان وبيئات بعثتهم، وتضر بالدين والتدين، وتجعل المسلم الأوروبي متصفا بالوصف المذموم الوارد في الحديث المروي بسند ضعيف مع صحة معناه وهو قوله: „إِنَّ هذا الدين متين، فأوغل فيه برِفْقٍ، فَإِنَّ الْمُنبَتَ لا أرضًا قطع، ولا ظهرًا أبْقَى“ [البزار والبيهقي والحاكم بسند ضعيف عن جابر بن عبدالله رضي الله عنه]، والمنبت هو الذي يُحمل دابته فوق طاقتها فلا هو حافظ عليها ولا هو بلغ وجهته وقصده المسافر إليه؛ وكذلك المسلم الأوروبي المتأرجح بين موطن إقامته في أوروبا وبين بلده الأصلي لا هو أضاف وأفاد وطنه الأصلي ولا هو أفاد وأضاف مهاجره الأوروبي، فالتوطين يجعلك في مواجهة مباشرة مع التحديات والأخطار المحيطة بتدينك وتدين أولادك فتبحث لها عن حلول لتجازوها، والتأرجح أو التأقيت يجعلك مخدراً عن تلك التحديات مُرَّحَلا لها وهي تعمل عملها في نفسك ونفس أولادك حتى تصل بك إلى حالة الفصام النكد بينك وبين أولادك ومجتمعك فكراً وثقافة ولغة واهتماماً وعملاً.

وما نحتاج إليه هو الضبط الوسطي لمبدأ الهجرة أو التوطين; فهناك طرفان ووسط، طرف يحرم الإقامة في الغرب ويراها شراً محضاً لا خير فيه ويوجب على المسلمين الهجرة منه، وطرف يوجب الإقامة في الغرب ويرفع شعار „إحراق السفن“ بمعنى إلغاء فكرة الهجرة من الغرب بالكلية لأن سفن العودة أحرقت فلا سبيل للرجوع للأوطان مجدداً، وفي تقديري أن الطرفين لا يمثلان الرؤية الوسطية المعتدلة التي تتمثل في عدم إلغاء مبدأ الهجرة متى تعينت سبيلا للحفاظ الدين، مع التأكيد على ضرورة وأولوية التوطين مع التدافع مع التحديات بقانونية وسلمية وحضارية وموازنة ومقاربة، ويمكننا إيجاز معالم الضبط الوسطي للتوطين والهجرة من الغرب وإليه فيما يلي:

1 – مركزية الدين والتدين في قرار الهجرة:

إن قرار الهجرة من الغرب أو من أي بلد في عصرنا يجب أن لا يستبعد من قاموس المسلم المعاصر أبدا؛ لأن طبيعة المرحلة عدم الاستقرار، وتجدد المخاطر على الدين والتدين على نحو غير مسبوق، وتزيين الشبهات والشهوات في عقول وقلوب أولادنا بأوجه شديدة التعقيد مع ضعف طرق الحماية والتحصين المبكر لهم والقرآن الكريم يوجب على المسلم الهجرة من وطنه الذي ولد فيه وأحبه وتعلق به إذا عجز عن إقامة الدين فيه، ويعتبر أن من ظلم الإنسان لنفسه أن يعيش في وطن لا يمكنه إقامة الفرائض والواجبات الدينية أو إظهار شعائر الإسلام فيه قال تعالى:

{إِنَّ الَّذِينَ تَوَفَّاهُمُ الْمَلَائِكَةُ ظَالِمِي أَنْفُسِهِمْ قَالُواْ فِيمَ كُنتُمْ قَالُوا كُنَّا مُسْتَضْعَفِينَ فِي الْأَرْضِ قَالُواْ أَلَمْ تَكُنْ أَرْضُ اللَّهِ وَاسِعَةً فَتُهَاجِرُوا فِيهَا فَأُوْلَئِكَ مَأْوَاهُمْ جَهَنَّمُ وَسَاءَتْ مَصِيرًا} [النساء: 97]

فمتى رأيت الخطر قريب من أولادك محيط بهم ولا تملك له دفعاً أو منعاً وتعيَّنت الهجرة سبيلاً واحداً لحفظ الدين عليهم وجبت الهجرة عليك.

2 – معيار الخطر الموجب للهجرة وتغيير المكان:

المعيار الذي يظهر به الخطر على الدين والهوية للمسلم الأوروبي والذي يتوجب معه الهجرة من الغرب هو: إقامة الفرائض والواجبات الدينية خاصة الصلاة وبصورة أدق صلاة الجمعة، وتجنب الفواحش والكبائر؛ فعن عبدالله بن عمرو رضي الله عنهما أن أعرابيا جافا جريئا قدم على النبي ﷺ فقال: يا رسول الله، أينَ الهجرة إليكَ حيثما كنت، أم إلى أرض معلومة، أم لقوم خاصةً، أم إذا مِتَّ انقطعت؟ قال: فسكت رسولُ اللهِ ﷺ ساعةً، ثم قال: „أين السائل عن الهجرة؟“ قال: ها أنا ذا يا رسول الله. قال: „إذا أقمتَ الصلاة، وآتيتَ الزكاةَ فأنتَ مهاجر، وإن مِتَ بالحَضْرَمةِ.“ قال: يعني أرضًا باليمامة.

وفي رواية: „الهجرة: أن تهجر الفواحش، ما ظهر منها وما بطن، وتقيم الصلاة، وتؤتي الزكاةَ، فأنتَ مهاجر“ [أحمد وغيره بسند حسن] ويتأكد هذا معيار بحديث فديك رضي الله عنه الذي كان قد أسلم، وأراد أن يهاجر فطلب منه قومه وهم كفار أن يبقى معهم، واشترطوا له أنهم لن يتعرضوا لدينه، ففر فديك بعد ذلك إلى النبي ﷺ فقال: يا رسول الله إنهم يزعمون أنه من لم يهاجر هلك فقال النبي عليه الصلاة والسلام „يا فديك أقم الصلاة وآت الزكاة واهجر السوء، واسكن من أرض قومك حيث شئت“ وظن الراوي أنه قال: „تكن مهاجراً“ [ابن حبان بسند صحيح]. وأيضا حديث: „البلاد بلاد الله والعباد عباد الله، وحيثما أصبت خيراً فأقم“ [أحمد بسند صحيح عن الزبير بن العوام رضي الله عنه]، فالأحاديث المذكورة تضع معياراً للبلد الذي يُشرع لك العيش فيه وهو إقامة الدين وإظهار شعائره واجتناب المعاصي والفواحش بحقك ومن تلي أمرهم من الأولاد والذرية هذا هو المعيار وليس المعيار هو أن يكون وطن الإقامة ذا أكثرية مسلمة أو غير مسلمة، أو دار الكفر أو دار الإسلام، فقد ينضبط المعيار في بلد أكثريته غير مسلمة وقد يقع العكس خاصة في عصرنا الرقمي الشبكي الذي تراجع فيه دور وأثر المكان كثيراً في حفظ الدين والتدين.

3 – البعد الرسالي للمسلم مهاجراً أو مستوطناً:

في حوار لي مع بعض الشباب الذين ولدوا وازدادوا في الغرب، ولهم مسحة من المعرفة الشرعية والخوف على الدين قالوا: إن الحريات تراجعت كثيرا في أوروبا ولم تعد بيئة صالحة للدين والتدين وتفكيرنا أن نعيش في المدينة المنورة ونصلي في الحرم ونجدد إيماننا في جحر الإيمان ومئرزه ونجاور الحبيب المصطفى ﷺ!!

قلت لهم: فأين الرسالة وأين الاقتداء بالأنبياء فيها، وأين دوركم في تثبيت الناس على الدين والبلاغ المبين العالمي للإسلام؟ لو كانت رسالة المسلم أن يعيش في مكة أو المدينة ويموت بها فلم هاجر الصحابة منها نشراً للدين وقياماً بالاستخلاف والشهود الحضاري على الناس؟ لم وُجد قبر أبي أيوب الأنصاري في إسطنبول؟ ولم وجدت قبور للصحابة في مصر وليبيا والشام وتونس وسائر البلدان ولم يؤثروا البقاء في مكة أو المدينة طلباً لفضلها وشفاعة النبي ﷺ لمن مات فيها وهي موطنهم أو مهاجرهم؟

لهذا فإن من المعايير المهمة للهجرة أو البقاء المعيار الرسالي؛ أي وطن تعظم رسالتك فيه أكثر? أي وطن تُرضي ربك فيه أكثر؟ أي وطن يتعدى نفعك للناس فيه أكثر؟ ولهذا عظم القرآن ثواب المهاجرين في سبيل الله؛ لأن الهجرة تعظم أمر الدين والرسالة قال تعالى:

{وَالَّذِينَ هَاجَرُوا فِي اللَّهِ مِن بَعْدِ مَا ظُلِمُواْ لَنُبَوِّئَنَّهُمْ فِي الدُّنْيَا حَسَنَةً وَلأَجْرُ الآخِرَةِ أَكْبَرُ لَوْ كَانُواْ يَعْلَمُونَ} [النحل: 41]

4 – قرار التوطين لابد أن يتبع بعمل يحفظ الدين والهوية:

إن قرار التوطين في الغرب لابد أن يتبعه عمل فردي وجماعي لحفظ الدين والهوية على الذرية والأجيال، فلابد من بناء المؤسسات الحافظة للدين، ولابد من بحث أسباب وسبل الغواية وتجددها وكيفية التعامل معها، ولابد من الواقعية في التعامل مع الفتن، ولابد كذلك من إيجاد البدائل الشرعية للمحرمات، لابد للأسر والعائلات من الإفادة من تجارب الأسبقين الذين وفقوا مع أولادهم في الثبات على الدين والحفاظ على التدين ولابد من إيجاد البيئة الحافظة للدين والتدين كما فعل النبي ﷺ عندما هاجر من مكة إلى المدينة فبنى المسجد، وآخى بين المهاجرين والأنصار، وأنشأ السوق، ووضع دستور المدينة، وكذلك فعل الصحابة في الحبشة فكان الخروج من الإسلام استثناء لا أصلاً فلم يرتد عن الإسلام خلال ثلاثة عشر عاما أو يزيد، وقد كانوا في بلد غير مسلم ونظام غير إسلامي سوى اثنين فقط، وواقع الحال في الغرب غير ذلك كما لا يخفى على كل راصد ومتابع لحركة التدين في أوروبا، وإيجاد كل ذلك يحتاج إلى خطط مدروسة، وتدبير محكم، وبذل للوقت والجهد والمال إن أراد المهاجرون أن يظفروا بالثواب الحصري المعد لهم والذي لم يرد في القرآن الكريم سوى مرة واحدة وهو النعيم المقيم قال تعالى:

{الَّذِينَ آمَنُوا وَهَاجَرُوا وَجَاهَدُوا فِي سَبِيلِ اللَّهِ بِأَمْوَالِهِمْ وَأَنفُسِهِمْ أَعْظَمُ دَرَجَةً عِندَ اللَّهِ وَأُوْلَئِكَ هُمُ الْفَائِزُونَ * يُبَشِّرُهُمْ رَبُّهُم بِرَحْمَةٍ مِّنْهُ وَرِضْوَانٍ وَجَنَّاتٍ لَّهُمْ فِيهَا نَعِيمٌ مُّقِيمٌ} [التوبة: 20-21]

فقد تكرر العذاب المقيم في القرآن كثيرا أما النعيم المقيم فهو جزاء حصري للمهاجرين العاملين حيث لم يرد إلا في هذا الموضع.

الدعاء خاتمة الخطبة

اللهم صحح قصدنا واجعل هجرتنا في سبيل مرضاتك، ولا تقطع كلمة التوحيد من نسلنا، وحبب إلينا وإلى أولادنا الإيمان وزينه في قلوبنا وكره إلينا وإليهم الكفر والفسوق والعصيان واجعلنا وإياهم من الراشدين، وفرج الكرب عن أهلنا وإخواننا في غزة وفلسطين واليمن والسودان وكل مكان، والحمد لله رب العالمين.

الأستاذ الدكتور/ خالد محمد حنفي